Junge Hoffnung der Liberalen

Schwabach – Das Schwabacher Tagblatt berichtet über die Nominierung von Axel Rötschke als Oberbürgermeisterkandidat für die FDP Schwabach.

Es gibt leichtere Aufgaben, als in diesen Tagen ein FDP-Politiker zu sein: Die Mutter-Partei muss sich erst wieder finden, und für Häme ist nach dem Wahldebakel gesorgt. An Axel Rötschke scheint dies abzuprallen. Der 20-jährige Student und stellvertretende Vorsitzende der FDP Schwabach startet jetzt durch und will Oberbürgermeister werden.

SCHWABACH — Trefflich passt es, dass der junge Schwabacher sich für „Parkour“ interessiert und selbst darin aktiv war. Dort, wo andere Menschen Hindernisse sehen und Mauern oder Hecken ihren Weg begrenzen, springen die Anhänger dieses Sports scheinbar mühelos darüber hinweg. Der Sturz der FDP ist so ein Hindernis, das der dynamische Axel Rötschke eher als Sprungbrett betrachtet.

Selbstbewusst tritt der in Landsberg am Lech geborene Liberale beim Pressegespräch auf. Seit der sechsten Klasse lebt er in Schwabach, und in etwa seit dieser Zeit beschäftigt er sich mit Politik. Dass sein Weg ihn zur FDP führen würde, sei vom Elternhaus nicht unbedingt vorgegeben gewesen, sagt er lachend.

Wo darf getanzt werden?

Erwartungsgemäß sind es viele Themen junger Leute, die Rötschke — er studiert Politik und öffentliches Recht in Erlangen — angehen will. So will er sich für eine Disco in Schwabach stark machen. „Damit nicht alle nach Nürnberg fahren müssen“. Aber auch den weiteren Ausbau der Breitband- Anbindung in Schwabach möchte er vorantreiben. „Da wird in Zukunft noch viel Bedarf sein.“

Als Oberbürgermeister würde er seiner Generation zeigen wollen, dass es lohnt, sich einzusetzen, dass man etwas bewegen kann. Schwabach biete ihm hierfür den perfekten Rahmen: „Die Größe der Stadt ist ideal, man kennt sich, und der Kontakt ist gut.“ Selbst im Wahlkampf habe man ein gutes Miteinander mit den politischen Kontrahenten gehabt. rus

Aus dem Schwabacher Tagblatt vom 09.10.2013


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