KiTas müssen kostenfrei sein

Schwabach – Bundestagskandidatin Jasmin Laub und Stadtratsmitglied Axel Rötschke sprechen sich klar für die Gebührenfreiheit von KiTas aus. „Leider sind wir heute gezwungen die Elternbeiträge für die städtischen Kindergärten zu erhöhen. Zwar gibt die Stadt Schwabach von 208.000 Euro Kostensteigerungen nur ca. 43.000 Euro an die Eltern weiter – Erhöhung bleibt Erhöhung“, so Rötschke. FDP-Stadtratsmitglied Rötschke sieht vor allem die Preisstaffelung problematisch, da alle Eltern gleich viel für die Unterbringung ihrer Kinder bezahlen, findet derzeit eine Vermögensumverteilung von unten nach oben statt. Die engen Stadtfinanzen erlauben es aber nicht auf Elternbeiträge gänzlich zu verzichten – der Freistaat ist gefragt. Ebenso merkwürdig ist, dass von einem Schulgeld oder Studienbeiträgen unlängst abgesehen wird, am Lebensstart richtet die frühkindliche Bildung dann aber doch nach dem Geldbeutel der Eltern.

FDP-Bundestagskandidatin Laub sagte dazu: „Die FDP Bayern setzte schon einmal gebührenfreie Kindertagesstätten durch. Deswegen wird in den meisten Kommunen Bayerns noch heute für das letzte KiTa-Jahr nichts bezahlt. An sich sollten inzwischen alle KiTa-Jahre für ab Einjährige gebührenfrei sein. Schwabacher müssten sich heute keine Gedanken über eine Erhöhung machen, hätte die CSU den sozialen und familienfreundlichen Plan der FDP nicht zurückgenommen. Fakt ist, Kommunen und Länder streiten seit Jahren über der Finanzierung der KiTas. Ein Einschreiten des Bundes  wäre endlich angebracht. Viele Stimmen meinen, das ginge wegen das Kooperationsverbotes nicht. Das scheint sich wohl geändert zu haben, denn im Februar stellte das Familienministerium gemeinsam mit dem Arbeitsministerium ein solches Programm vor.“


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