Rebecca Forster ist neue Vorsitzende der JuLis Roth-Schwabach

Schwabach – Die FDP Schwabach hatte kürzlich Axel Rötschke als Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters und Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl aufgestellt. Die FDP Mittelfranken wählte Rebecca Forster als zweite Spitzenkandidatin zur Europawahl. Beide übernehmen nun auch bei den Jungen Liberalen Roth-Schwabach Verantwortung und wurden in den neuen Kreisvorstand gewählt.

Rebecca Forster wurde auf der Mitgliederversammlung zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt, unterstützt wird sie dabei von Axel Rötschke als Stellvertreter für Öffentlichkeitsarbeit und Katharina Schmidler als Stellvertreterin für Organisation.

In Ihrer Vorstellungsrede ging Rebecca Foster neben ihrer Positionierung als neue Kreisvorsitzende auf ihre Schwerpunkte in der Europapolitik ein. Vor allem eine europaweite Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik stellte sie in den Mittelpunkt. Erste Ansätze, potentiellen Bewerbern aus südeuropäischen Ländern die Chance zu einer Ausbildung in Deutschland zu ermöglichen, müssten ebenso vorangebracht werden, wie Versuche, die erfolgreiche duale Ausbildung in weiteren europäischen Staaten zu etablieren.

„Gerade in Portugal, Spanien und Griechenland steht die Jugend vor gewaltigen Problemen. Teils mehr als 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit machen deutlich, dass wir auf europäischer Ebene handeln müssen. Es gilt zu verhindern, dass eine verlorene Generation entsteht, die keinerlei Perspektive hat. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels können wir in Deutschland ebenfalls davon profitieren, motivierten jungen Menschen Ausbildungsplätze anzubieten“, so Rebecca Forster.

Oberbürgermeisterkandidat Axel Rötschke erläuterte während der Aussprache, wie er in der Kommunalwahl Akzente setzen möchte. Dazu zählen neben Themen, die vor allem für junge Menschen relevant sind, wie die Eröffnung einer Disco in Schwabach, unter anderem die mögliche Ansiedlung einer Hochschule und notwendige Investitionen in marode Schulen. Auch müsse Schwabach für Unternehmen attraktiver werden, weshalb der Breitbandausbau vorangebracht und die Verkehrsinfrastruktur erweitert werden müsste.

„Eine schnelle Internetverbindung ist Voraussetzung für einen modernen Wirtschaftsstandort, sie ist aber auch ein grundlegendes Bedürfnis aller Bürgerinnen und Bürger. Es ist nicht hinzunehmen, dass der Breitbandausbau außerhalb des Zentrums nur langsam vorankommt. Auch möchte ich mich für einen effizienteren öffentlichen Personennahverkehr einsetzen, der den Menschen zielgerichtet eine bessere Mobilität ermöglicht“, erklärte Axel Rötschke.


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