Zu Besuch bei Schwabacher Asylunterkunft

Schwabach – Seit Monaten ist die Flüchtlingssituation in aller Munde. Aus diesem Grund schlossen sich die CSU-Fraktion und die FDP in Schwabach zusammen um sich die Asylunterkünfte im Gebäude des „Alten DG“ in Augenschein zu nehmen und Gespräche mit den Flüchtlingen zu führen.

Möglich machten diesen Besuch die Herren Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht und Referatsleiter für interne Dienste Frank Klingenberg gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Wachdienstpersonal. 

Zunächst waren die Besucher nahezu erstaunt, ob der guten Planung vor Ort. Obwohl es selbst verständlich in dem denkmalgeschützten Gemäuer stets neue Herausforderungen bezüglich der Strom- oder Wasserversorgung gibt, haben es die Verantwortlichen geschafft ein gut durchgeplantes Heim für Flüchtlinge zu schaffen. „Besonders im Vergleich zu anderen Flüchtlingsunterkünften ist Schwabach mit seinem Engagement, aber auch der Umsetzung vorbildlich! Kürzlich erst war ich in Zirndorf, wo es durchaus gut geplant ist, aber kein Vergleich zu Schwabach“, erzählte FDP-Vorsitzender Stadtrat Axel Rötschke.

Dabei ist die alte Turnhalle zum Schlafsaal für alleinstehende Männer umfunktioniert, hingegen werden im ersten Stock ausschließlich Familien mit Kindern untergebracht. Im zweiten Stock erhalten sogenannte minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge eine Bleibe. Während nun die Besuchergruppe  durch die Gänge liefen, konnten diverse Gespräche mit Flüchtlingen geführt werden, die durchwegs als aufgeschlossen und dankbar erschienen. „Man mag gar nicht glauben, wie viel Einsatz hinter einem solchen Heim steckt. Die Zusammenarbeit der Schwabacher Ämter untereinander aber, hat es ermöglicht, dass es praktisch zu keinen großen Problemen kam und kommt“, gab CSU-Fraktionsvorsitzender Detlef Paul zu bedenken. 

Insgesamt lässt sich sagen, dass sowohl eine optimierte Essensausgabe, ein außerordentlich gut organisiertes Kleiderlager, sowie das unermüdliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort Mut machen. 

 


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